Wie umgeht man Tarif-Fallen?
Sie lauern überall: versteckte Paragraphen, Sonderregelungen oder potenzielle Flüchtigkeitsfehler, die den Verbraucher im Enddefekt eine Menge Geld kosten! Das Verwählen ist zum Beispiel nur eine Falle von vielen, die beim Telefonieren mit den sogenannten „Call-by-Call-Nummern“ lauert. Wenn man weiß, worauf man achten muss und wie man Zusatzkosten umgehen kann, ist eine Ersparnis quasi garantiert. Die wenigsten Menschen verfügen allerdings über dieses Wissen!
Unnötige Stolperfallen
Es sind die Details, auf die man als Verbraucher besonders achtgeben sollte. Den höheren Telefontarif, den man sich mit einem kleinen Zahlendreher in der Sparvorwahl einhandeln kann, umschifft man immer noch am besten, in dem man einen Service wählt, bei dem vor dem Gespräch der Preis angesagt wird. Doch es gibt noch andere Tricks und Kniffe, um Tariffallen zu umgehen! Hier einige der gängigsten Fallen: Es gibt zum Beispiel Firmen, die zunächst mit günstigen Tarifen werben, um dann nach kurzer Zeit die Preise zu erhöhen. Andere gleichen ihre Tarife an die Kriterien der diversen Vergleichsrechner an und verschlechtern dafür aber auch andere Vertragsinhalte – wie beispielsweise die Vertragslaufzeit. Davon nehmen die Kunden erst Notiz, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Schwarze Schafe ändern ihre Tarife sogar mehrmals am Tag! Es gibt daher keine Garantie dafür, dass eine billige Call-by-Call-Nummer auch langfristig günstig bleibt. Eine andere Falle lauert bei Auslandstelefonaten: Falls man sich mit einer weit entfernten Person nicht über Skype unterhalten kann, sollte man beim Telefonieren auf der Hut sein! Die Preise können sehr unterschiedlich und unverhältnismäßig hoch sein. Hier muss man tatsächlich noch, wie vor zwanzig Jahren, Tarife vergleichen, bevor man zum Hörer greift. Glücklicherweise ist der Großteil der Menschheit ja mittlerweile über das Internet zu erreichen.